Diese Seite richten sich an gebildete Laien, die sich mit der Funktionsweise des Kapitalmarkts und den Finanzanlagen vertraut machen möchten.
Hier erhalten Sie einerseits Antworten auf grundsätzliche Fragen zum Kapitalmarkt: Welche Anlagen soll ich kaufen? Welches Risiko muss ich eingehen?
Andererseits werden spezifischere Themen behandelt, wie z.B.: aktives oder passives Management?, nachhaltige Kapitalanlagen, Hedge-Fonds oder wie Sie die Risiken nicht börsennotierter Anlagen reduzieren können.
Die Antworten werden größtenteils durch eigene und fremde Artikel gegeben. Bitte beachten Sie, dass ich die meisten der Artikel geschrieben habe als ich Angestellter einer Bank war. Obwohl ich mich immer um Objektivität bemüht habe, gab es Interessenskonflikte.
Die Seite baue ich sukzessive aus. Für die Übermittlung von interessanten - neutralen - Informationen bin ich sehr dankbar.
Wie lege ich Geld an?
Wer wissen möchte, wie man ganz einfach wie ein Profi sein Vermögen anlegt, kann dies mit fünf Minuten Lesezeit und zehn Minuten Bedenkzeit von Volker Looman lernen. Hier geht es zu dem FAZ-Artikel.
Wer sich eine Stunde Zeit nimmt und zusätzlich die Zusammenhänge anhand von drei Leitsätzen verstehen möchte, kann dies in meinem Beitrag für den Bundesverband dt. Stiftungen Einfach selbst machen - der Weg zur passenden Geldanlage nachlesen.
Wie steigere ich die Rendite meiner Anlagen?
Nur durch höheres Risiko, geringere Kosten und Vorsicht gegenüber dem Verkäufer
Die Bedeutung der Risikoprämie beschreibt der Artikel "Der Zins ist tot, es lebe die Risikoprämie".
Dass geringe Kosten direkt die Rendite erhöhen ist eine Binsenweisheit. Es geht also um überflüssige bzw. unnötige Kosten. Die beiden grossen Kostenblocke bei Kapitalanlagen sind der Vertrieb bzw. die Betreuung und das aktive Management.
Die Vertriebskosten können Sie nur dann sparen, wenn Sie die Initiative ergreifen und selbständig aktiv werden. Also aktiv statt passiv. Da Finanzprodukte üblicherweise verkauft statt gekauft werden gibt es wenig Produkte ohne Vertriebskosten. Ausnahmen sind meines Wissens ETFs, der für risikofreudige Anleger gedachte ARERO Weltfonds sowie die für konservative Anleger geeigneten Vermögenspooling Fonds des Haus des Stiftens und der Smart & Fair-Fonds - dem Fonds von Anlegern für Anleger.
Kosten reduzieren beim Portfoliomanagement können Sie nur, wenn Sie auf das teure, aktive Management d.h. "Stock Picking" und Market Timing, d.h. Kaufen mit der Absicht, teurer zu verkaufen verzichten. Also Investieren statt Spekulieren!
Gehen Sie hier zur Statistik die zeigt wie häufig preiswerte passive Produkte besser sind als aktiv verwaltete Fonds. Und hier zur Statistik wie selten aktive Portfoliomanager ihren Vergleichsmaßstab schlagen.
Versuchen Sie auch nicht, den Markt zu "timen". Die meisten sind dabei erfolglos wie hier gezeigt wird. Die Gründe für "Hin- und Her macht Taschen leer" lesen Sie in Kurzfassung oder länger hier. Wenn Sie jedoch kaufen dann bitte "wenn die Kanonen donnern". Aber vermeiden Sie "in ein fallendes Messer zu greifen". Und wenn Sie Wertpapiere halten, lassen Sie die Gewinne laufen. Am besten Sie vermeiden die psychologischen Fallstricke der Kapitalanlage indem Sie sich selbst binden - z.B. durch eine Anlageordnung.
Glauben Sie nicht Verkäufern sondern der Macht effizienter Märkte. Bei einer börsennotierten Anlage besteht kaum Risiko, vom Verkäufer übervorteilt zu werden. Wenn Sie jedoch nicht an einer Börse notierte Anlage tätigen wollen, dann lesen Sie hier wie Sie das Risiko minimieren, einen Fehlkauf zu tätigen.
Wenn Sie wissen wollen, welche institutionellen Gründe dafür sorgen, dass es aktives Management gibt, lesen Sie hier. Suchen Sie einen guten Grund, für aktives Management zu bezahlen? Lesen Sie hier über den Wert von Beratung.
Sie sind bereit, passiv zu investieren und suchen noch eine bessere Strategie als die häufig mit Klumpenrisiken und Scheindiversifikation verbundene Anlage nach Marktkapitalisierung. Versuchen Sie es mit Gleichgewichtung von Low-Risk Aktien. Warum Low-Risk Aktien trotz geringerer Risiken langfristig besser rentieren als der Markt lesen Sie hier.
Lohnen sich nachhaltige Kapitalanlagen finanziell?
Nein, nachhaltige Kapitalanlagen lohnen sich aus finanziellen Gründen nicht.
Dies jedoch nicht, weil sie eine Minderperformance erwarten lassen - im Gegenteil: Die Performance ist mindestens so gut wie bei allen anderen Kapitalanlagen auch. Vielmehr lohnt sich ein Investment aus rein finanziellen Aspekten nicht, da der Zeitraum, bis zu dem der Werttreiber "Nachhaltigkeit" signifikant zur Performance beiträgt, meistens länger ist als der Horizont eines auf Outperformance spekulierenden Anlegers. Dazwischen überlagern andere Aspekte wie Branchengewichtung, Stil Effekte und die Qualität des aktiven Portfoliomanagements den Performancebeitrag der Nachhaltigkeit.
Allerdings ist von beliebten Anlagen in Nachhaltigkeitsthemen wie z.B. Erneuerbare Energie, Elektromobilität zu warnen, da diese meistens auf einer Story beruhen und die Aktien entsprechend zu teuer sind. Vgl dazu auch: Die Börse als Versteigerung.
Nachhaltige Kapitalanlagen lohnen sich aber, um im Einklang mit den eigenen Wertvorstellungen zu investieren, Reputationsrisiken zu senken und finanzielle Risiken zu reduzieren. Und dies alles, ohne die Renditeerwartung zu senken.
Wenn Sie das nicht glauben, investieren Sie doch in den Vice Fund. Mehr Informationen zu Sündenaktien erhalten Sie bei Sinstocksreport.com
Mittlerweile ist allgemein anerkannt, dass Nachhaltige Kapitalanlagen im Durchschnitt mindestens so gut rentieren wie konventionelle. Vgl. dazu den Artikel von Morningstar zur Empirie.